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MarketingTracer Test 2026: SEO-Tool ab 8,95 € pro Website

MarketingTracer kostet ab 8,95 € pro Website im Monat, White-Label inklusive, und das ist in dieser Preisklasse selten. Die App läuft auf Englisch, und deine Sichtbarkeit in KI-Antworten misst sie nicht. Für mehrere Kundenseiten ist das einen Blick wert.

Tijn Langenberg Tijn Langenberg Aktualisiert am 5. August 2026 16 Min. Lesezeit ausführlich getestet
Das englischsprachige Dashboard von MarketingTracer mit dem On-Page-SEO-Audit

Kurze Antwort vorab

MarketingTracer ist ein SEO-Tool, das erstaunlich viel in einem Werkzeug bündelt, nämlich eine technische Website-Prüfung mit Überwachung rund um die Uhr, tägliches Rank-Tracking, eine Content-Analyse und Berichte unter deiner eigenen Marke. Los geht es bei 8,95 € pro Website im Monat, den Linkaufbau-Manager bekommst du erst ab dem zweiten Tarif. White-Label kostet dagegen in jedem Tarif nichts extra, und das ist in dieser Preisklasse eine echte Seltenheit. Meine Gesamtwertung liegt bei 3,9 von 5.

Für dich in Deutschland gehören zwei Dinge sofort auf den Tisch. Die App bedienst du auf Englisch, eine deutsche Oberfläche gibt es nicht, und der persönliche Draht zu den Machern, mit dem dieser Anbieter auf seinem Heimatmarkt punktet, kommt bei dir kaum an. Deine Sichtbarkeit in den KI-Antworten von ChatGPT oder in AI Overviews misst das Tool außerdem gar nicht. Betreust du mehrere Websites und rechnest du pro Kunde, dann ist das Preismodell trotzdem einen ernsthaften Blick wert. Fängst du gerade erst mit SEO an, also mit Suchmaschinenoptimierung, dann rate ich dir zu einem anderen Einstieg, und welcher das ist, liest du im Fazit.

Die wichtigsten Fakten habe ich dir zusammengestellt, zuletzt geprüft am 30. Juli 2026.

FaktMarketingTracer
Preis ab8,95 € pro Website im Monat
Kostenlos testen14 Tage, ohne Kreditkarte, ohne Installation
Deutsche Oberflächenein, die App läuft auf Englisch
Sichtbarkeit in KI-Antwortenwird nicht gemessen
White-Labelin jedem Tarif enthalten, eigene Domain inklusive
SupportE-Mail im kleinsten Tarif, Telefon erst im Agency-Tarif
Externe Bewertungenkaum vorhanden, die jüngsten stammen aus dem Jahr 2020
All-in-one
MarketingTracer
3,9/ 5
  • Ab 8,95 € pro Website im Monat bekommst du Audit, Überwachung und Rankings in einem Werkzeug
  • White-Label auf deiner eigenen Domain ist in jedem Paket enthalten, ohne Aufpreis
  • Die Überwachung läuft rund um die Uhr und zeigt dir jede Änderung an deiner Seite als Textvergleich
8,95 €/Website im Monat 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte
MarketingTracer ansehen

Vorteile und Nachteile auf einen Blick

Bevor ich in die Tiefe gehe, bekommst du das ehrliche Gesamtbild. Oben steht, was mich überzeugt, darunter das, was du vorher wissen solltest.

Was mich überzeugt

  • Die Überwachung läuft rund um die Uhr und zeigt dir jede Änderung an deiner Website als Textvergleich, mit der alten Fassung neben der neuen.
  • Über 150 Prüfpunkte mit Erklärungen in verständlicher Sprache, und eine Prioritätenliste sagt dir, womit du anfängst.
  • Rankings misst das Tool täglich, Desktop und Mobil nebeneinander in derselben Ansicht, mit bis zu 20 Wettbewerbern daneben.
  • White-Label steckt in jedem Tarif, mit einem Dashboard auf deiner eigenen Domain, deinem Logo und automatischen Berichten.
  • Ab 8,95 € pro Website im Monat, und ab fünf Websites sinkt der Preis pro Website weiter.

Was du vorher wissen solltest

  • Deine Sichtbarkeit in KI-Antworten misst das Tool nicht, nicht einmal AI Overviews markiert es.
  • Die App läuft auf Englisch, die Vertragsbedingungen sind niederländisch geprägt.
  • Zum Nachschlagen gibt es so gut wie nichts, du hängst am Support.
  • Wichtige Eckdaten wie die Messtiefe des Trackers siehst du vor dem Kauf nicht.

In diesem Artikel

Was ist MarketingTracer und wer steckt dahinter?

MarketingTracer kommt aus Amsterdam, von einem Team von vier Leuten, das sein Tool selbst baut, selbst verkauft und selbst am Telefon erklärt. Der Anbieter richtet sich erklärtermaßen an Agenturen und Webmaster, die Startseite begrüßt dich mit „Unbeatable SEO tools for Agencies“, und die Kundenwand besteht durchweg aus Marketing-Agenturen.

Für dich heißt das zweierlei. Du bekommst kurze Wege und ein Produkt, in dem die Handschrift der Macher steckt, besonders bei allem, was mit Technik und Seitengeschwindigkeit zu tun hat, einem Steckenpferd des Gründers. Du kaufst aber auch bei einem sehr kleinen Anbieter, und was das für Dokumentation und Nutzerstimmen bedeutet, liest du bei den Minuspunkten.

Das Werkzeug selbst ist ein Komplettpaket aus sechs Teilen, nämlich Website-Prüfung, Überwachung mit Alarmen, Rank-Tracking, Content-Analyse, Linkaufbau-Manager und einem Berichtsmodul mit White-Label. Abgerechnet wird pro Website, nicht pro Konto, und genau diese Rechnung macht das Tool für alle interessant, die mehr als eine Website betreuen.

Wofür sich MarketingTracer lohnt

Das englischsprachige On-Page-Audit von MarketingTracer mit erklärten Prüfpunkten und dem Fortschritt je Punkt.
Das englischsprachige On-Page-Audit von MarketingTracer mit erklärten Prüfpunkten und dem Fortschritt je Punkt.

Die Überwachung zeigt dir jede Änderung als Textvergleich

Die Website-Prüfung ist der stärkste Teil des Tools, und sie richtet sich praktischerweise selbst ein. Du verbindest deine Website, die Prüfung startet von allein und klopft deine Seiten fortlaufend auf über 150 Punkte in sechs Kategorien ab, von der Indexierbarkeit bis zur mobilen Darstellung. Jeder Prüfpunkt bekommt eine Erklärung in verständlicher Sprache, und eine Prioritätswertung von 0 bis 100 sagt dir, welches Problem du zuerst angehst. Du arbeitest also eine sortierte Liste ab, statt selbst zu sortieren.

Richtig besonders wird es bei der Überwachung. Das Tool wacht rund um die Uhr über dieselben Prüfpunkte und zeigt dir jede Änderung an deiner Website in einer Zeitleiste als echten Textvergleich, mit dem alten Absatz durchgestrichen neben dem neuen. Löscht ein Kollege versehentlich eine wichtige Passage oder verstellt ein Plugin deine Seitentitel, siehst du nicht nur, dass sich etwas geändert hat, sondern wortwörtlich was. Die Zeitleiste markiert dabei farblich, was ein Problem ist, was sich nur geändert hat und was wieder gelöst wurde.

Die Alarme dazu stellst du fein ein. Vier Kanäle stehen bereit, nämlich die App, eine Push-Nachricht, der Desktop und die E-Mail, und du legst pro Art der Meldung fest, wer sie bekommt, etwa Technikthemen an deinen Webmaster und Textänderungen an die Redaktion. Für Agenturen lassen sich die Meldungen unter eigener Marke an Kunden weiterleiten.

Die Änderungsübersicht von MarketingTracer, in der jede Änderung als Textvergleich erscheint.
Die Änderungsübersicht von MarketingTracer, in der jede Änderung als Textvergleich erscheint.

Rankings mit Desktop und Mobil in einer Ansicht

Der Rank-Tracker misst deine Platzierungen täglich, mit echten Browsern statt mit einem Datenabruf aus zweiter Hand. Desktop und Mobil stehen dabei nebeneinander in derselben Zeile, ohne dass sie doppelt auf dein Keyword-Kontingent gehen, und genau das lösen viele Wettbewerber schlechter. Pro Keyword siehst du außerdem eine Gesundheitswertung, und die hat einen cleveren Kniff. Ranken zwei deiner eigenen Seiten auf dasselbe Keyword und nehmen sie sich gegenseitig die Plätze weg, schlägt das Tool Alarm und rät dir, die Seiten zusammenzulegen. Dieses Problem heißt Keyword-Kannibalisierung, und die meisten merken es erst, wenn die Rankings längst bröckeln.

Bis zu 20 Wettbewerber misst der Tracker täglich mit, pro Keyword direkt neben deinen eigenen Werten, mit einer Historie, die mehrere Jahre zurückreicht. Suchvolumen und Wettbewerbswerte liefert das Tool ebenfalls mit, und eine Keyword-Recherche für neue Ideen ist eingebaut.

Die Rankingverfolgung von MarketingTracer mit Desktop und Mobil in einer Ansicht.
Die Rankingverfolgung von MarketingTracer mit Desktop und Mobil in einer Ansicht.

White-Label und Berichte, ohne Aufpreis

Hier vergebe ich eine 8,5, denn dieses Paket ist für den Preis ungewöhnlich komplett. White-Label gehört bei MarketingTracer zu jedem Tarif, nach einer Qualitätsprüfung durch den Anbieter. Das heißt konkret ein komplettes Dashboard auf deiner eigenen Domain, mit deinem Logo, deinen Farben und auf Wunsch eigenem CSS, dazu Rollen und Module pro Kunde. Berichte gehen automatisch raus, täglich, wöchentlich oder monatlich, in deinem eigenen Erscheinungsbild, und eine eingebaute Stundenerfassung schreibt die geleisteten Stunden pro Kunde gleich mit in den Monatsbericht.

Dahinter sitzt ein KPI-Dashboard, das mehr als 100 Kennzahlen aus deinen anderen Konten einsammelt, darunter Google Search Console, Google Analytics, Google Ads und Facebook. Für eigene Auswertungen gibt es Anbindungen an Looker Studio.

Der Wettbewerbsvergleich von MarketingTracer mit deinen Positionen je Keyword neben denen der Konkurrenz.
Der Wettbewerbsvergleich von MarketingTracer mit deinen Positionen je Keyword neben denen der Konkurrenz.

Eine Content-Analyse, die dich schreiben lässt

Die Content-Funktion analysiert für dein Thema die ersten hundert Google-Treffer, gruppiert die Unterthemen und zeigt dir, welche davon deine Seite noch nicht abdeckt. Während du schreibst, bekommst du Empfehlungen und eine Content-Wertung, die mit deinem Text steigt. Wichtig zu wissen, das Tool schreibt keinen Text für dich, es bleibt ein Berater neben deinem Entwurf. Für dich ist das eher ein Vorteil, denn der Text bleibt deiner, und du lernst dabei, was einem Thema fehlt.

Wie viele solcher Analysen du im Monat anlegen darfst, regelt eine Einheit namens „A.I. Content Model“, und zu der kommen wir bei den Minuspunkten noch.

Die Inhaltsanalyse von MarketingTracer mit den Themenclustern aus den Top 100.
Die Inhaltsanalyse von MarketingTracer mit den Themenclustern aus den Top 100.

Was besser sein könnte (meine ehrlichen Minuspunkte)

Einen Test ohne Minuspunkte gibt es bei mir nicht, sonst wäre es nur noch Werbetext. Das hier sind die Punkte, mit denen du vorher rechnen solltest. Wo ein anderes Tool das Problem löst, schreibe ich es dazu.

Deine Sichtbarkeit in KI-Antworten misst das Tool nicht, und zwar gar nicht. Immer mehr Menschen stellen ihre Fragen nicht mehr bei Google, sondern bei ChatGPT, oder sie lesen die KI-Zusammenfassung über den Suchtreffern. Ob deine Marke in diesen Antworten vorkommt, heißt KI-Sichtbarkeit, im Fachjargon GEO, und MarketingTracer misst davon nichts. Es verfolgt weder deine Erwähnungen in den KI-Antworten von ChatGPT oder Perplexity, noch markiert der Tracker, bei welchen Suchanfragen AI Overviews über den Treffern stehen. Die „smart A.I.“, mit der der Anbieter wirbt, ist klassische Textanalyse für die Content-Funktion und hat mit KI-Antworten nichts zu tun. Willst du dieses Thema messen, schau dir Keyword.com an, das misst es so breit wie kein anderes Tool, das ich getestet habe, oder Morningscore, da ist es von Haus aus dabei.

Alles, was dieses Tool besonders macht, richtet sich an seinen Heimatmarkt, und du stehst daneben. Die App bedienst du auf Englisch, eine deutsche Oberfläche gibt es nicht, und auch die Website zeigt dir keine deutsche Fassung. Die Vertragsbedingungen sind auf Niederländisch verfasst, mit einer englischen Übersetzung daneben, und es gilt niederländisches Recht. Der kurze Draht zu den Machern, das stärkste Argument dieses Anbieters, läuft über eine niederländische Telefonleitung, die es obendrein erst im größten Tarif gibt. Als Beleg für seine Kundschaft führt die Startseite an, dass mehr als die Hälfte der hundert Agenturen einer niederländischen Agentur-Rangliste mit dem Tool arbeitet, und mit so einer Referenz kannst du hier eben wenig anfangen. Nichts davon macht das Werkzeug schlechter. Es heißt nur, dass du den größten Teil dessen, wofür Kunden diesen Anbieter loben, gar nicht zu sehen bekommst.

Zum Nachschlagen bleibt dir fast nichts. Der Hilfebereich besteht aus einer Handvoll Fragen und Antworten, die englische Support-Seite ist ein Kontaktformular und mehr nicht. Läufst du fest, bleibt dir der Weg zum Support, und der beginnt im kleinsten Tarif bei der E-Mail. Auch die Schnittstelle für eigene Auswertungen ist ein Relikt mit drei Endpunkten, und das Beispiel in der Anleitung rechnet mit Daten aus dem April 2019.

Wichtige Eckdaten siehst du vor dem Kauf nicht. Bis zu welcher Position der Tracker misst, welche Google-Länderausgaben er kennt und woher Suchvolumen und Wettbewerbswerte stammen, erfährst du vorab nicht. Dasselbe gilt für das „A.I. Content Model“, die Einheit, die den Unterschied zwischen den Tarifen ausmacht. Bei einem Preis unter zehn Euro mag das verschmerzbar klingen. Du kaufst trotzdem etwas, dessen Grenzen du erst im Alltag kennenlernst, also nutze die Testphase genau dafür.

Das Kleingedruckte passt nicht zur eigenen Werbetrommel. Die Website verspricht eine Kündigung ohne Frist und ohne Kleingedrucktes. In den Vertragsbedingungen steht dann eine Kündigungsfrist von einem Kalendermonat, und wer einen Vertrag mit fester Laufzeit vorzeitig beendet, schuldet die Hälfte des Restbetrags. Auch bei der Fair-Use-Grenze nennt der Anbieter je nach Seite 50 oder 200 Keywords pro Website. Am Produkt ändert das nichts, aber bei Preis und Vertrag halte ich mich in diesem Test durchgehend an die Bedingungen und nicht an die Werbesprüche.

Hinter dem Tool stehen vier Leute, und andere Nutzerstimmen wirst du kaum finden. Ein kleines Team ist Charme und Risiko zugleich. Es erklärt die kurzen Wege und die persönliche Betreuung, und es bedeutet eben auch, dass viel an wenigen Personen hängt. Dazu kommt, dass es kaum unabhängige Bewertungen gibt, und die wenigen stammen aus den Jahren 2019 und 2020. Was das für mein Urteil bedeutet, liest du in Kapitel 10.

So kam meine Wertung zustande

Ich bewerte jedes Tool nach denselben fünf Kriterien und stütze jedes davon auf meine gesamte Recherche, sodass hinter jeder Zahl ein Stichtag steht. Die Wertung steht fest, bevor ein Affiliate-Link in den Artikel kommt.

Mein Gesamturteil

So schneidet dieses Tool ab

ausführlich getestet
Gesamtwertung
  • Gebruiksgemak 7,5 / 10
  • Zoekwoordenonderzoek / kernfunctie 7,5 / 10
  • Rapporten 8,5 / 10
  • Ondersteuning 6,5 / 10
  • Prijs / waarde 9,0 / 10

Den Durchschnitt dieser fünf Teilwertungen teile ich durch zwei und runde auf eine Nachkommastelle. Für MarketingTracer komme ich damit auf 3,9 von 5, und das kannst du nachrechnen.

Preis und Wert stehen bei 9,0, der höchsten Teilwertung, die ich in dieser Kategorie bisher vergeben habe. 8,95 € pro Website in deiner eigenen Währung, ohne Umrechnung und ohne Kursrisiko, und White-Label gehört ohne Aufpreis dazu. Einen halben Punkt ziehe ich ab, weil du vor der Bestellung nicht siehst, wie du bezahlen wirst, und ein Preis, den du vorher nicht ganz einordnen kannst, ist eben auch ein Preisthema. Die Berichte stehen mit 8,5 knapp dahinter, aus den Gründen aus Kapitel 5.

Der Support steht bei 6,5, so niedrig habe ich dieses Kriterium bisher bei keinem Tool gewertet, und das trotz des persönlichen Ansatzes. Die menschliche Hilfe wird in den alten Nutzerstimmen einhellig gelobt, aber das Telefon gibt es erst im größten Tarif, und zum Selbst-Nachschlagen bleibt dir fast nichts. Benutzerfreundlichkeit und Kernfunktion landen bei je 7,5, denn die Prüfung erklärt sich vorbildlich selbst und die Überwachung ist stark, während die unerklärten Einheiten und die vor dem Kauf unsichtbare Messtiefe Punkte kosten.

FaktWert
Website-Prüfungüber 150 Prüfpunkte in sechs Kategorien, fortlaufend geprüft
Rank-Trackingtäglich, Desktop und Mobil in einer Ansicht, bis zu 20 Wettbewerber
BerichteWhite-Label in jedem Tarif, Dashboard auf deiner eigenen Domain
Vertragmonatlich, stillschweigend verlängert, Kündigungsfrist ein Kalendermonat laut Bedingungen
Testphase14 Tage, ohne Kreditkarte, ohne Installation

Was kostet MarketingTracer in Deutschland?

MarketingTracer rechnet pro Website ab, nicht pro Konto, und zwar in Euro. Für dich heißt das ein fester Betrag ohne Wechselkurs und ohne Umrechnungsgebühr. Alle Beträge in diesem Kapitel sind Nettopreise, die Mehrwertsteuer kommt also noch dazu. Kaufst du mit einer gültigen USt-IdNr. ein, bleibt es beim Nettobetrag und du führst die Steuer selbst ab. Ob die Bestellung ein Feld für die USt-IdNr. hat, siehst du erst in der Kasse, also halte die Nummer bereit.

TarifWebsitesPreis pro Website im MonatKeywords pro Website
Personal1 bis 58,95 €200
Start-up5 bis 257,25 €5.000
Agency25 bis 505,75 €10.000 und mehr

Personal

8,95
€/Website im Monat

1 bis 5 Websites


  • 200 Keywords, 2 KI-Content-Modelle, Support nur per E-Mail, ohne Linkaufbau-Manager
Personal wählen

Start-up

7,25
€/Website im Monat

5 bis 25 Websites


  • 5.000 Keywords, 50 KI-Content-Modelle, Linkaufbau-Manager, bevorzugte Antworten, 1 Schulung
Start-up wählen

Agency

5,75
€/Website im Monat

25 bis 50 Websites


  • 10.000 Keywords und mehr, 500 KI-Content-Modelle und mehr, Telefon und persönliche Betreuung, 3 Schulungen
Agency wählen

Die Tarife unterscheiden sich nicht nur beim Preis. Der Einstiegstarif lässt den Linkaufbau-Manager weg und beschränkt den Support auf die E-Mail. Ab Start-up kommen der Linkaufbau, bevorzugte Antworten und eine Schulung dazu, im Agency-Tarif Telefon, persönliche Betreuung und drei Schulungen. Jahrespreise kennt das Tool nicht, du zahlst monatlich.

Rechnen wir das kurz durch, denn bei einem Preis pro Website sagt der Einstiegspreis allein wenig. Eine eigene Website kostet dich 8,95 € im Monat. Ein Webmaster mit fünf Websites zahlt 36,25 €, ein kleines Büro mit fünfundzwanzig Kundenseiten 143,75 €, jeweils mit White-Label und allem Drum und Dran. Für eine einzelne Website ist das hier der günstigste kostenpflichtige Einstieg, den ich kenne.

Einen Stolperstein musst du kennen, bevor du die Preisseite selbst aufrufst. Aus Deutschland landest du auf der englischen Fassung der Website, und deren Preisseite zeigt dir 9,75 $, 7,75 $ und 6,25 $ pro Website, mit dem Satz „All prices are inc VAT.“ darunter. Beides stimmt nicht. Abgerechnet wird in Euro, die Beträge oben stammen von der Euro-Preisliste des Anbieters, und die Vertragsbedingungen legen fest, dass die Preise netto sind. Die Dollarseite ist ein veralteter Stand, dessen Beträge nicht zu den Euro-Preisen passen. Ärgerlich ist das schon, denn es ist genau die Seite, die du als deutscher Käufer zuerst siehst.

Zur Bezahlung selbst gibt es eine Eigenheit, die ich so bei keinem anderen Tool gesehen habe. Die Vertragsbedingungen beschreiben eine Rechnung, die du innerhalb von 14 Tagen begleichst, und die Zahlungsweise legt der Anbieter dabei selbst fest. Das klingt eher nach Kauf auf Rechnung als nach einem Kartenabo, und gerade für dich wäre das die vertraute Form. Verlass dich darauf trotzdem nicht, denn eine feste Zusage ist das nicht, und welche Zahlungsarten dir wirklich angeboten werden, siehst du erst bei der Bestellung.

Ausprobieren kostet nichts. Die Testphase läuft 14 Tage, ohne Kreditkarte und ohne Installation. Der Vertrag selbst läuft von Monat zu Monat und verlängert sich stillschweigend, gekündigt wird laut den Bedingungen mit einer Frist von einem Kalendermonat. Dein Sicherheitsnetz sind deshalb diese 14 Tage, danach läuft die monatliche Zahlung weiter.

Meine Sicht auf MarketingTracer

Was mir von diesem Tool bleibt, ist ein Gegensatz. Die Technik gehört zum Besten, was ich in dieser Preisklasse in der Hand hatte. Die Zeitleiste, die jede Änderung an deiner Website als Textvergleich festhält, hat mich wirklich beeindruckt, und in meinem Testfeld steht sie damit allein. Dazu kommt ein Preismodell, das für kleine Agenturen eine Rechnung aufmacht, wie sie hierzulande kein anderer Anbieter hinbekommt, nämlich White-Label auf der eigenen Domain ab der ersten Website und ohne Aufpreis.

Auf der anderen Seite steht, was davon bei dir ankommt. Die Stärken, mit denen dieser Anbieter zu Hause gewinnt, nämlich die eigene Sprache und das Telefon zu den Machern, verpuffen hier weitgehend, und übrig bleibt ein englisches Werkzeug von einem Anbieter, den hierzulande kaum jemand kennt. Ohne den Blick auf KI-Antworten fehlt außerdem genau das Thema, das in den nächsten Jahren über Sichtbarkeit mitentscheidet.

Mein Rat ist deshalb zweigeteilt. Betreust du mehrere Websites und zählst du beim Einkauf nüchtern Funktionen gegen Preis, dann rechne dir dieses Tool in der Testphase durch, denn diese Rechnung kann für dich aufgehen. Suchst du dein erstes SEO-Tool oder willst du deine KI-Sichtbarkeit im Blick behalten, dann fang woanders an.

Was sagen andere Nutzer?

Normalerweise wiege ich in diesem Kapitel das Bild aus vielen Stimmen. Bei MarketingTracer geht das nicht, denn dieses Tool hat so gut wie kein öffentliches Bewertungsprofil, und das gehört ehrlich benannt.

Die jüngsten unabhängigen Bewertungen stammen aus den Jahren 2019 und 2020. Auf SourceForge vergeben zwei Nutzer die volle Wertung und loben Tempo, Genauigkeit und Detailtiefe, einer von ihnen nutzte das Tool damals schon seit gut zwei Jahren täglich (Dezember 2019 und Juli 2020). Auf Trustpilot steht eine einzelne lobende Stimme vom April 2020. Der einzige kritische Punkt im ganzen Bestand betrifft fehlende Autoritätswerte im Linkaufbau-Manager, notiert 2019. Auf OMR, der Plattform, auf der Geschäftssoftware im deutschsprachigen Raum bewertet wird, hat MarketingTracer keine Seite.

Dass ein Tool mit zahlenden Agenturkunden kaum Bewertungen hat, lässt zwei Lesarten zu. Agenturen schreiben selten Bewertungen auf öffentlichen Portalen, das ist die freundliche Lesart, und sie ist plausibel. Die nüchterne Lesart lautet, dass du die Kundenzahlen dieses Anbieters nicht unabhängig nachprüfen kannst. Vermutlich stimmt beides ein Stück weit. Für dich heißt das vor allem eins, nämlich dass du dich auf dein eigenes Bild aus der Testphase verlassen solltest, mehr als bei jedem anderen Tool, das ich getestet habe.

Support und Hilfebereich

Der Support ist bei diesem Anbieter Chefsache, du schreibst mit den Leuten, die das Tool bauen, und genau das loben auch die wenigen alten Nutzerstimmen. Der Zugang ist allerdings gestaffelt. Im kleinsten Tarif bleibt dir die E-Mail, bevorzugte Antworten gibt es ab Start-up, und Telefon samt persönlicher Betreuung erst im Agency-Tarif. Schulungen gehören dort dazu, eine bei Start-up und drei bei Agency, und das bietet in meinem Testfeld sonst niemand.

Einen Hilfebereich, in dem du selbst nachschlägst, gibt es daneben praktisch nicht, und deshalb bleibt der Support in meiner Wertung trotz des persönlichen Ansatzes bei 6,5.

Fazit: Passt MarketingTracer zu dir?

MarketingTracer ist eine gute Wahl, wenn du mehrere Websites betreust, pro Website zahlen willst und dich eine englische Bedienung nicht stört. Für den Einstieg in SEO gibt es bessere Tools.

Eine gute Wahl, wenn du

  • mehrere Websites oder Kundenprojekte betreust und pro Website zahlen willst.
  • Berichte und Dashboards unter deiner eigenen Marke brauchst, ohne Aufpreis.
  • eine Überwachung willst, die jede Änderung an deiner Website festhält und dich gezielt warnt.
  • Technik magst, die sich selbst einrichtet und dir die Reihenfolge vorgibt.

Schau dich weiter um, wenn du

  • wissen willst, ob ChatGPT und AI Overviews deine Marke nennen. Dann schau dir Keyword.com oder Morningscore an.
  • gerade erst mit SEO anfängst. Morningscore führt dich Schritt für Schritt und erklärt dir dabei die Grundlagen.
  • einfach nur deine Rankings verfolgen willst, in einem aufgeräumten Werkzeug mit klaren Tarifen. Dann reicht dir Wincher.
  • ein Tool auf Deutsch willst. Dann schau dir Morningscore an.
All-in-one
MarketingTracer
3,9/ 5
  • Ab 8,95 € pro Website im Monat bekommst du Audit, Überwachung und Rankings in einem Werkzeug
  • White-Label auf deiner eigenen Domain ist in jedem Paket enthalten, ohne Aufpreis
  • Die Überwachung läuft rund um die Uhr und zeigt dir jede Änderung an deiner Seite als Textvergleich
8,95 €/Website im Monat 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte
MarketingTracer ansehen

Häufige Fragen zu MarketingTracer

MarketingTracer ist ein SEO-Komplettpaket eines kleinen Anbieters. Es bündelt eine technische Website-Prüfung mit Überwachung rund um die Uhr, tägliches Rank-Tracking, eine Content-Analyse, einen Linkaufbau-Manager und White-Label-Berichte, abgerechnet pro Website.

8,95 € pro Website im Monat im kleinsten Tarif, 7,25 € ab fünf und 5,75 € ab fünfundzwanzig Websites, jeweils in Euro abgerechnet. Lass dich von der englischen Preisseite nicht verwirren, dort stehen veraltete Dollarbeträge. Verbindlich sind die Euro-Preise.

Nein. Die App startet auf Englisch, eine deutsche Oberfläche gibt es nicht, und auch die Website hat keine deutsche Fassung. Die Vertragsbedingungen sind auf Niederländisch verfasst, mit englischer Übersetzung daneben.

Nein. Das Tool verfolgt weder deine Erwähnungen in den KI-Antworten von ChatGPT oder Perplexity, noch markiert es AI Overviews in den Suchergebnissen. Willst du das messen, schau dir Keyword.com oder Morningscore an.

Ein dauerhaft kostenloses Paket gibt es nicht. Testen kannst du 14 Tage lang, ohne Kreditkarte und ohne Installation.

Der Vertrag läuft von Monat zu Monat und verlängert sich stillschweigend. Die Vertragsbedingungen nennen eine Kündigungsfrist von einem Kalendermonat, auch wenn die Website mit einer Kündigung ohne Frist wirbt. Richte dich nach den Bedingungen.

Am meisten für Agenturen und Webmaster, die mehrere Websites betreuen, denn das Preismodell rechnet pro Website und White-Label gehört überall dazu. Für eine einzelne Website ist es ein sehr günstiger Allrounder, solange dich die englische Bedienung nicht stört.

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